Gemeinnützige Berufsförderungsgesellschaft der Nordbadischen Bauwirtschaft
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Bauberufe

 
Maurer/in

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Beton- und Stahlbetonbauer/in

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Feuerungs- und Schornsteinbauer/in

Kanalbauer/in

Gleisbauer/in

Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutzisolierer/in

Trockenbaumonteur/in

Asphaltbauer/in

Rohrleitungsbauer/in

Bauwerksabdichter/in

Betonstein- und Terrazzohersteller/in

Brunnenbauer/in

Berufskollegiat/in



ALLES IM LOT: DER MAURER


Der Maurer hat den vielseitigsten Beruf am Bau. Handwerkliches Geschick mit der Maurerkelle und technisches Wissen bei der Verarbeitung der verschiedensten Baustoffe sind das Rüstzeug des Maurers. Denn beim Errichten von Bauwerken und Bauwerksteilen verarbeitet er die unterschiedlichsten Werkstoffe wie Steine, Mörtel, Beton, Holz oder Stahl.

Der Maurer baut Wände, stellt Stützen, Unterzüge, Estriche und Decken her und übernimmt häufig die Ausführung des Außen- und Innenputzes. Auf Grund seiner breiten Einsatzmöglichkeiten nimmt der Maurer eine Schlüsselposition am Bau ein.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 901,- EUR im 2. Jahr und 1.138,- EUR im 3. Jahr

Aufstiegschancen: Dem Maurer stehen viele Möglichkeiten offen. Er kann es zum Vorarbeiter, Werkpolier, Polier oder Meister bringen. Der Maurer-Polier teilt in Zusammenarbeit mit der Bauleitung den Einsatz der Arbeitskräfte an der Baustelle ein. Als Meister stehen ihm Positionen wie Abteilungsleiter, Betriebsleiter oder selbstständiger Unternehmer offen.

MACHT DEN WEG FREI: DER STRASSENBAUER


Die Aufgaben des Straßenbauers haben mit dem Teerschaufeln und Steine schleppen wie zu Opas Zeiten nichts mehr gemein. Heute übernehmen moderne Spezialfahrzeuge die schweren Arbeiten.

Der Straßenbauer stellt den Unterbau einer Straße her und bringt den richtigen Belag auf. Zu seinem Job gehört es auch, Bodenmassen zu lösen, zu transportieren und zu verdichten. Unerlässlich ist dabei sein Fachwissen über die Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Beton, Asphalt, Gussasphalt, Bitumen sowie die Kenntnis der verschiedenen Bodenarten. Spaß an der Technik und eine schnelle Auffassungsgabe sind gute Voraussetzungen für diesen interessanten Beruf.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 901,- EUR im 2. Jahr und 1.138,- EUR im 3. Jahr

Aufstiegschancen: Nach der bestandenen Gesellenprüfung kann man Stufe für Stufe nach oben klettern: zum Vorarbeiter, Werkschachtmeister, Schachtmeister oder Abteilungsleiter. Legt der Straßenbauer eine Meisterprüfung ab, kann er sogar mit Führungsaufgaben in einem Straßenbaubetrieb betraut werden oder ein eigenes Unternehmen gründen.


STARKE AUFGABEN: DER BETON- UND STAHLBETONBAUER


Der Beruf des Beton- und Stahlbetonbauers hat sich aus den Berufen Maurer und Zimmerer entwickelt. Als Experte in Sachen Beton ist er dann gefragt, wenn Beton- oder Stahlbetonkonstruktionen besonders hohen Anforderungen genügen müssen, z.B. bei Brücken, Hallen oder Hochhäusern.

Sein Arbeitsgebiet reicht von der Herstellung der Schalung über die Vorbereitung und Einbringung der Betonstahlbewehrung bis hin zum Betonieren, Ausschalen und Nachbehandeln des Betons. Um den richtigen Beton für den gewünschten Zweck auszuwählen, sind gründliche Materialkenntnisse erforderlich. Der Beton- und Stahlbetonbauer kennt sich deshalb genau aus mit den verschiedenen Betonarten, Festigkeitsklassen und Qualitätsanforderungen. Technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen sind für den angehenden Betonbauer von Vorteil.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 901,- EUR im 2. Jahr und 1.138,- EUR im 3. Jahr

Aufstiegschancen: Als Spezialist ist der Beton- und Stahlbetonbauer sehr gefragt. Der Aufstieg zum Vorarbeiter, Werkpolier, Polier und Meister bietet bei entsprechender Eignung interessante berufliche Perspektiven. Außerdem steht nach einigen Jahren Berufspraxis und Weiterbildung der Weg zum Abteilungsleiter, Betriebsleiter, Geschäftsführer oder selbstständigen Unternehmer offen.


DURCHSTARTEN MIT POWER: DER BAUGERÄTEFÜHRER

Der Umgang mit modernen Baumaschinen ist heutzutage eine anspruchvolle Aufgabe für Spezialisten. Deshalb wurde 1991 der Ausbildungsberuf des Baugeräteführers eingeführt. Während der Lehre werden Fertigkeiten in der elektronischen, hydraulischen und pneumatischen Gerätesteuerung vermittelt. Außerdem übt man die Wartung und Reparatur der Geräte und erwirbt Kenntnisse über Bauverfahren und Baustoffe.

Ausbildungsschwerpunkt in Baden-Württemberg ist der Straßen- und Tiefbau. Technische und praktische Begabung sind für diesen Beruf die ideale Voraussetzung. Zur Ausbildung gehört auch der Erwerb des Führerscheins Klasse B.



Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 901,- EUR im 2. Jahr und 1.138,- EUR im 3. Jahr

Aufstiegschancen: Nach einigen Jahren Fachpraxis kann der Baugeräteführer Vorarbeiter, Polier oder Baumaschinen-Meister werden. Eine weitere Möglichkeit ist der Weg in die Selbstständigkeit.


HOCH HINAUS: DER FEUERUNGS- UND SCHORNSTEINBAUER


Ein Beruf für alle, die hoch hinaus wollen. Denn es kann schon einmal vorkommen, dass der Feuerungs- und Schornsteinbauer einen bis zu 100 Meter hohen Schornstein errichten muss. Der fachgerechte Bau von Schornsteinen und Feuerungsanlagen, vor allem für die Industrie, verlangt ein hohes Maß an Sachkenntnis.

Im Bereich des Umweltschutzes tun sich weitere Aufgabengebiete für den Feuerungs- und Schornsteinbauer auf. Der Schornsteinbauer braucht handwerkliche Begabung und ein gesundes Maß an Verantwortungsbewusstsein. Selbstverständlich sollte er auch schwindelfrei sein.


Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 937,- EUR im 2. Jahr und 1.226,- EUR im 3. Jahr

Aufstiegschancen: Der Feuerungs- und Schornsteinbauer ist ein vielgefragter Experte. Entsprechend gut sind seine Chancen, im Beruf weiterzukommen: Vorarbeiter, Werkpolier, Polier, Meister. Nach bestandener Meisterprüfung kann er sich auch selbstständig machen.


EIN BERUF MIT TIEFGANG: DER KANALBAUER


Die Aufgabe des Kanalbauers ist es, Leitungen und Kanäle für Strom, Wasser, Öl, Fernwärme oder Fernmeldeeinrichtungen zu legen. Er betoniert, mauert, stützt ab und schachtet aus.

Um seinen Job zuverlässig auszuführen, braucht er gute Kenntnisse im Bereich Tiefbau. Mit Hilfe von Bauzeichnungen und speziellen Vermessungsgeräten führt er die notwendigen Arbeiten durch. Dafür berechnet der Kanalbauer zunächst Flächen und Gefälle und fertigt entsprechende Skizzen an. Fachrechnen und Fachzeichnen gehören deshalb zu den wesentlichen Bestandteilen seiner Ausbildung. Der künftige Kanalbauer sollte gern im Freien arbeiten, ein gutes Augenmaß und handwerkliches Geschick besitzen.


Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 901,- EUR im 2. Jahr und 1.138,- EUR im 3. Jahr

Aufstiegschancen: Wie in vielen anderen Bauberufen sind die beruflichen Aussichten des Kanalbauers sehr gut. Er kann vom Vorarbeiter bis zum Polier aufsteigen.

UNENDLICHE WEITEN: DER GLEISBAUER


Im In- und Ausland gibt es ein zig-tausend Kilometer langes Schienennetz. Für den Gleisbauer ein unendliches Einsatzgebiet. Er sorgt für den reibungslosen Ablauf des umweltfreundlichen Schienenverkehrs, indem er die Gleise überwacht, wartet und erneuert.

Um die Gleisanlage zu verlegen oder zu reparieren oder um Schotter unter den Schwellen zu verdichten, setzt der Gleisbauer moderne Maschinen und Messinstrumente ein. Stahl, Beton, Holz und Schotter sind die wichtigsten Baustoffe, mit denen er umgeht. Deshalb braucht er gute Kenntnisse in der Metall- und Holzverarbeitung. Der Gleisbauer sollte für seinen Beruf technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und eine schnelle Auffassungsgabe mitbringen.


Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 901,- EUR im 2. Jahr und 1.138,- EUR im 3. Jahr

Aufstiegschancen: Der Gleisbauer hat viele Möglichkeiten beruflich weiterzukommen, u.a. kann er Vorarbeiter, Werkpolier oder Polier werden.


ALLES GUT VERPACKT: DER WÄRME-, KÄLTE-, SCHALL- UND BRANDSCHUTZISOLIERER


Der Beruf des Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutzisolierers ist äußerst vielseitig. Mit seiner Arbeit und den entsprechenden Dämmmaterialien hilft er, Energie einzusparen sowie Wohnungen und Arbeitsplätze vor Lärm bzw. Feuer zu schützen.

Außerdem gilt es Schwingungen zu dämpfen, Strahlungen abzuschirmen und Akustik- und Trockenbauarbeiten auszuführen. Der Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutzisolierer verarbeitet innen wie außen die unterschiedlichsten Dämmstoffe, wie Kork, Filz, Schaumstoffe oder Mineral- und Steinwolle.


Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 901,- EUR im 2. Jahr und 1.138,- EUR im 3. Jahr

Aufstiegschancen: Der Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutzisolierer kann zum Vorarbeiter oder Polier aufsteigen. Die Meisterprüfung ermöglicht es ihm außerdem, auch in großen Firmen eine leitende Position einzunehmen oder sich selbstständig zu machen.

ALLES IM TROCKENEN: DER TROCKENBAUMONTEUR


Seit 1974 gibt es den Ausbildungsberuf Trockenbaumonteur. Er montiert Bauteile aus Holz, Metall, Keramik oder Kunststoff und fügt Bauteile aus Gipskartonplatten oder Mineralfasermaterialien zusammen. Außerdem stellt er Leichtwände her, einschließlich des Einbauens entsprechender Türen und Verglasungsflächen.

Der Trockenbaumonteur muss stets auf dem Laufenden sein, wenn es um neue Baustoffe und Bausysteme geht. Handwerkliches Geschick und physikalisches Interesse sind für diesen Beruf eine gute Ausgangsbasis.


Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 901,- EUR im 2. Jahr und 1.138,- EUR im 3. Jahr

Aufstiegschancen: Nach einiger Berufspraxis kann der Trockenbaumonteur als Führer einer Montagegruppe Obermonteur oder durch Zusatzausbildung Polier, Industriemeister oder Bauführer werden. Natürlich steht ihm auch der Weg in die Selbstständigkeit offen.



ALLES ABGEDECKT: DER ASPHALTBAUER

Der Asphaltbauer hilft, Energie einzusparen sowie Wohnungen und Arbeitsplätze vor Lärm und Feuer zu schützen.

Er ist ein vielseitiger Spezialist, der mit den Materialien Gussasphalt und Asphaltmastix arbeitet. Aus Gussasphalt stellt er hochwertige Straßendecken für Autobahnen, Fernstraßen oder Stadtstraßen her. Asphaltmastix und Gussasphalt verwendet der Asphaltbauer für Dichtungs-, Schutz- und Deckschichten im Brückenbau. Außerdem ist er beim Bau von Hallen, Werkstätten, Geh- und Radfahrwegen beteiligt. Der Asphaltbauer benötigt in seinen Beruf fundierte Kenntnisse über Materialien sowie Arbeitstechniken.

Wer handwerkliches Geschick und technisches Verständnis besitzt, bringt gute Voraussetzungen für diese Ausbildung mit.



Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 901,- EUR im 2. Jahr und 1.138,- EUR im 3. Jahr

Aufstiegschancen: Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung kann der Asphaltbauer zum Vorarbeiter, Werkpolier und geprüften Polier aufsteigen.

IMMER DURCHBLICK BEWAHREN: DER ROHRLEITUNGSBAUER

Der Rohrleitungsbauer kümmert sich darum, dass Wasser, Öl, Gas oder Fernwärme dorthin gelangen, wo sie gebraucht werden.

Er verlegt Druckrohrleitungen aus verschiedenen Materialien und mit unterschiedlichsten Abmessungen. Damit schafft er die Voraussetzung für ein gut funktionierendes Versorgungssystem. Außerdem hebt er Rohrgräben aus, verlegt Rohrleitungen, montiert Schieber, Hydranten und Messgeräte. Auch für diesen Beruf sind technische Begabung und eine schnelle Auffassungsgabe von Vorteil.



Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 901,- EUR im 2. Jahr und 1.138,- EUR im 3. Jahr

Aufstiegschancen: Wie viele seiner Kollegen am Bau, ist auch der Rohrleitungsbauer eine gefragte Fachkraft. Als Facharbeiter kann er zum Vorarbeiter, Polier, Rohrnetzmeister, Abteilungsleiter oder Betriebsleiter aufsteigen. Auch die Möglichkeit, ein eigenes Unternehmen zu gründen, besteht.


ABSOLUT WASSERDICHT: DER BAUWERKSABDICHTER

Bauwerke rundherum vor Wasser zu schützen, das ist die Aufgabe des Bauwerksabdichters. Eine Fassade sollte auf Dauer nämlich nicht ungeschützt Nässe und Feuchtigkeit ausgesetzt sein, sonst wird die Bausubstanz schon bald geschädigt.

Je nach Bedarf wählt der Bauwerksabdichter für seine Aufgaben Bitumen- oder Kunststoffbahnen sowie Metallbänder und Spachtelmassen. Der Bauwerksabdichter muss sehr sorgfältig arbeiten, denn nach Bauabschluss sind viele der besonders gefährdeten Abdichtungsstellen nicht mehr zugänglich und Fehler können nicht mehr behoben werden. Deshalb sind handwerkliches Können, Gewissenhaftigkeit und Verantwortungsbewusstsein in diesem Beruf unverzichtbar.



Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 901,- EUR im 2. Jahr und 1.138,- EUR im 3. Jahr

Aufstiegschancen: Auch der Bauwerksabdichter hat viele Möglichkeiten, beruflich weiterzukommen. In einigen Jahren kann er es zum Vorarbeiter oder Werkpolier bringen. Außerdem kann er sich nach bestandener Meisterprüfung selbstständig machen.


FEINGEFÜHL FÜR HARTE STOFFE: DER BETONSTEIN- UND TERRAZZOHERSTELLER

Das Anfertigen von Schalungen und Formen sowie die sachgerechte Betonverarbeitung sind die wichtigsten Tätigkeiten des Betonstein- und Terrazzoherstellers.

Die Produktion und Bearbeitung der Werkstücke wird in speziellen Werkhallen durchgeführt und ist fast komplett mechanisiert. Trotzdem kommt der Betonstein- und Terrazzohersteller nicht ohne handwerkliche Werkzeuge aus, denn nach der Herstellung der Bauteile geht es an die Gestaltung und Bearbeitung der Oberflächen. Die fertigen Werkstücke baut er selbst ein. Eine Spezialität dieses Berufes ist die Herstellung von Terrazzoböden in repräsentativen Bauten. Natürlich braucht man hierfür ein fundierte Kenntnisse über die Eigenschaften der Werk- und Baustoffe.



Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 901,- EUR im 2. Jahr und 1.138,- EUR im 3. Jahr

Aufstiegschancen: Nach einigen Jahren Berufspraxis kann der Betonstein- und Terrazzohersteller Vorarbeiter werden. Mit der bestandenen Meisterprüfung stehen ihm auch leitende Positionen am Bau offen. Außerdem kann er einen eigenen Betrieb gründen.

AUF DER SUCHE NACH WASSER: DER BRUNNENBAUER

Der Brunnenbauer ist ein unentbehrlicher Spezialist, wenn es darum geht, unterirdische Wasservorkommen zu erschließen. Er verwendet dazu modernste technische Geräte. Auch für die Aufschlussbohrungen bei der Suche nach Bodenschätzen und für die Untersuchung von Baugrund wird der Brunnenbauer herangezogen.

Er errichtet aber auch komplette Pumpwerke und Wasserreinigungsanlagen überall in der Welt. Geologische Kenntnisse gehören bei dieser Arbeit zum Handwerkszeug. Wer sich für diesen Beruf interessiert, sollte technische Begabung, Selbstständigkeit und Entscheidungsfreude mitbringen.



Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 901,- EUR im 2. Jahr und 1.138,- EUR im 3. Jahr

Aufstiegschancen: Der Brunnenbauer ist ein gefragter Spezialist und kann deshalb rasch vorankommen: Geräteführer, Großbrunnenbauer, Brunnenbohrmeister. Nach der Meisterprüfung steht auch einer Betriebsgründung nichts mehr im Wege.


BERUFSKOLLEG FÜR BAUTECHNIK

Die Bauwirtschaft braucht junge Führungskräfte mit Köpfchen, handwerklichem Können und technischem Know-how. Denn Planung, Organisation und Menschenführung sind heute für Profis am Bau genauso wichtig wie Material- und Maschinenkenntnisse. Deshalb ist der Besuch des Berufskollegs für Bautechnik die ideale Ergänzung zur Berufsausbildung.

Die Ausbildung mit Berufskolleg dauert ebenso lang wie die übliche Lehre am Bau, also drei Jahre. Voraussetzungen sind der Realschulabschluss (oder der Nachweis eines gleichwertigen Bildungsstandes) und ein Ausbildungsvertrag als Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer, Straßenbauer, Zimmerer oder Bauzeichner. Nach der Gesellenprüfung darf man sich dann staatlich geprüfter Berufskollegiat nennen.

Parallel zur Ausbildung kann man durch Zusatzunterricht auch die Fachhochschulreife erwerben, um beispielsweise später Bauingenieur zu studieren.


Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Monatliche Vergütung: 580,- EUR im 1. Jahr, 901,- EUR im 2. Jahr und 1.138,- EUR im 3. Jahr